Home | english  | Impressum | Sitemap | KIT
Kontakt

Zentrum für Information und Beratung (zib)

Campus Süd
Engelbert-Arnold-Str. 2
Adolf-Würth-Gebäude
Gebäude Nr. 11.30
76131 Karlsruhe

Tel: +49 721 608-44930
Fax: +49 721 608-44902
E-Mail: infoAuc2∂zib kit edu

Öffnungszeiten:
Mo: 9:00-17:00 Uhr
Di, Do, Fr: 9:00-12:00 Uhr
und 14:00-17:00 Uhr

Offene Beratung ohne Terminvereinbarung:
Di: 14:00 - 16:30 Uhr
Do: 9:00 - 12:00 Uhr
 

Informationen zum Deutschlandstipendium

Das Deutschlandstipendium fördert begabte und leistungsstarke Studierende des KIT mit 300 € pro Monat für die Dauer von einem Jahr. Das Stipendium wird einkommens- und elternunabhängig ausbezahlt und nicht auf das BAföG angerechnet. Finanziert werden die Stipendien zur einen Hälfte von privaten Förderern (Unternehmen, Privatpersonen, Stiftungen und Vereinen) und zur anderen Hälfte vom Bund.

 

Weitere Informationen: http://www.rsm.kit.edu/deutschlandstipendium.

Finanzen

Finanzen im Studium am KIT

Die nachfolgenden Hinweise zu Kosten und Finanzierungsmöglichkeiten eines Studiums liefern eine erste grobe Übersicht. Detailliertere Informationen zu allen hier angesprochenen Punkten und darüber hinaus finden Sie in unserer Broschüre (s. rechte Infobox).   

  1. Studienkosten

    1.1 Studierendenwerksbeitrag und Verwaltungskostenbeitrag

    Der Studierendenwerksbeitrag liegt derzeit bei 77,70€ pro Semester, der Verwaltungskostenbeitrag bei 60€ und der Studierendenschaftsbeitrag bei 5,99€.

    1.2 Studiengebühren
    Mit dem Gesetz zur Abschaffung und Kompensation der Studiengebühren und zur Änderung anderer Gesetze (Studiengebührenabschaffungsgesetz - StuGebAbschG) vom 21.12.2011 sind in Baden-Württemberg ab Sommersemester 2012 keine allgemeinen Studiengebühren für deutsche Studierende mehr zu entrichten. Ab dem Wintersemester 2017/18 sollen an den Hochschulen in Baden-Württemberg Studiengebühren in Höhe von 1500 Euro pro Semester für internationale Studierende eingeführt werden. Internationale Studierende mit EU-Staatsbürgerschaft sollen weiterhin keine Gebühren bezahlen. Weitere Hinweise auch zur Gebührenbefreiung finden Sie auf den Webseiten des International Students Office.

    1.3 Lebenshaltungskosten
    Die durchschnittlichen Ausgaben eines Studierenden liegen inklusive Gebühren und je nach persönlicher Situation etwa zwischen 600 und 750€ pro Monat. Der monatliche Grundbedarf einer Karlsruher 4er-WG lag im September 2008 inklusive Gebühren bei etwa 770€ pro Person.
     

  2. Studienfinanzierung

    2.1 Unterhalt der Eltern
    Eltern sind unterhaltspflichtig gegenüber ihren Kindern, bis diese eine Erstausbildung absolviert haben. Die Höhe des monatlichen Unterhalts richtet sich nach der Düsseldorfer Tabelle.

    2.2 Kindergeld
    Für Zeiten der Erstausbildung ihrer Kinder bekommen Eltern vom Staat Kindergeld, längstens jedoch bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres. Zeiten des Wehr- oder Ersatzdienstes werden hinzuaddiert.

    2.3 BAföG
    Förderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) wird halb als Zuschuss, halb als zinsloses Darlehen gewährt.
    Gefördert werden deutsche, unter Umständen auch ausländische Studierende aller Studiengänge an staatlichen und privaten Hochschulen, die bei der Antragstellung noch nicht 30 Jahre alt sind. Wer ein konsekutives Masterstudium aufnehmen möchte, darf bei der Antragstellung das 35. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Die Förderung orientiert sich an den Einkommensverhältnissen des Antragstellers und seiner Eltern.
    BAföG wird für eine Regelstudienzeit gewährt (Bachelor und konsekutiver Master). Fachwechsel sind nur bis allerspätestens drittes Semester relativ unproblematisch. Auf alle Fälle sollte der zuständige Sachbearbeiter kontaktiert werden, sobald man sich wirklich sicher ist, zu wechseln. Die bisherigen Studienzeiten werden auf die Förderungshöchstdauer im neuen Studiengang angerechnet. Dies gilt jedoch nicht bei einem ersten Fachwechsel bis zum zweiten Semester. In diesem Fall wird BAföG nochmals für die gesamte Regelstudienzeit des neuen Studienfachs gewährt. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, Auslands-BAföG zu beantragen. Bestimmte Studierende können mit elternunabhängigem BAföG gefördert werden.
    Die Rückzahlung erfolgt einkommensabhängig in Raten fünf Jahre nach Beendigung der Förderung, wobei diejenigen, welche ihre Schulden auf einmal begleichen, mit einem teilweisen Schuldenerlass belohnt werden können.

    2.4 Darlehen, Kredite, Bildungsfonds
    An dieser Stelle sollen keine konkreten Angebote genannt, jedoch Tipps gegeben werden, worauf man bei Krediten besonders achten muss.

    • Vor einem Bankberatungsgespräch sollte der individuelle Finanzbedarf ermittelt werden (Haushaltplan), denn der Bankberater neigt dazu, einen höheren Bedarf zu ermitteln als unbedingt nötig.
    • Die Angebote sollten genau verglichen werden (siehe Finanztest, CHE-Vergleich).
    • Die Kreditkonditionen müssen genau beachtet werden:
      • Gibt es Verschuldungsgrenzen?
      • Gibt es feste Zinsen, mit denen sich die Verschuldung kalkulieren lässt?
      • Ermöglicht der Kredit Flexibilität (Weiterlaufen bei Auslandsstudium oder Praktikum)
      • Gibt es feste Auszahlbeträge, bei denen die Zinsen gestundet werden?
      • Müssen zusätzlich eine Restschuld- oder gar eine Lebensversicherung abgeschlossen werden, die monatliche Mehrkosten verursachen?
    • In ein Bankberatungsgespräch sollte man stets gut vorbereitet gehen.

    Kredite schließen Lücken und sind zur Vollfinanzierung eines Studiums nicht geeignet.

    2.5 Stipendien
    Die zwölf großen staatlichen und bundesweit agierenden Förderwerke sind:

    • Studienstiftung des deutschen Volkes
    • Cusanuswerk-Bischöfliche Studienförderung
    • Evangelisches Studierendenwerk e.V. Villigst
    • Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk
    • Hans-Böckler-Stiftung
    • Friedrich-Ebert-Stiftung
    • Konrad-Adenauer-Stiftung
    • Hanns-Seidel-Stiftung
    • Heinrich-Böll-Stiftung
    • Rosa-Luxemburg-Stiftung
    • Friedrich-Naumann-Stiftung
    • Stiftung der Deutschen Wirtschaft
    • Studienförderwerk Klaus Murmann

    Die Auswahl erfolgt nach Leistung und sozialem Engagement. Der Bewerber sollte zur Stiftung passen. Die Förderung erfolgt sowohl materiell als auch ideell (Workshops, Seminare, teils verpflichtend). Eine Bewerbung sollte spätestens drei, besser vier Semester vor Studienende im grundständigen Studiengang stattfinden.
    Es gibt viele private Stiftungen, welche beim Bundesverband Deutscher Stiftungen erfasst sind und nach denen im Internet recherchiert werden kann. 

    Informationen zum neuen Deutschlandstipendium finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

    Leistungsstipendien werden bis zu 300 Euro monatlich nicht auf das BAföG angerechnet. Die gleichzeitige Förderung durch BAföG und Stipendium ist möglich.

    Das Aufstiegsstipendium für Berufserfahrene ist eine Förderung des Bundes und richtet sich an Fachkräfte mit einer beruflichen Ausbildung und mindestens zwei Jahren Berufspraxis. Die Bewerbung ist schon vor Beginn eines Studiums und bis zum Ende des zweiten Studiensemesters möglich. Für Studierende im Vollzeitstudium beträgt das Stipendium monatlich 670 Euro plus 80 Euro Büchergeld. Zusätzlich wird eine Betreuungspauschale für Kinder unter zehn Jahren gewährt (113 Euro für das erste Kind, jeweils 85 Euro für jedes weitere). Die Förderung erfolgt als Pauschale und damit einkommensunabhängig.


    2.6 Preise am KIT
    Besonders gute wissenschaftliche Abschlussarbeiten wie Bachelor-, Master- und Diplomarbeiten sowie Dissertationen können am KIT durch spezielle Preise gefördert werden. Nähere Informationen erhalten Sie auf den Seiten des Relationship Managements.


    2.7 Jobben und Praktika
    Wer während des Studiums jobbt, sollte beachten, dass dies unter Umständen Auswirkungen auf andere Förderungen wie etwa BAföG oder Kindergeld hat. Ab einem Jahresnettoeinkommen von mehr als 8004 € können die genannten Leistungen entfallen.
    Wer mehr als 400 € monatlich verdient, fällt unter die Sozialversicherungspflicht. Dies gilt auch für Praktika, die nicht verpflichtend von der Prüfungsordnung des jeweiligen Studiengangs vorgesehen sind.
    Nebenjobs verbessern zwar die finanzielle Lage, bergen aber das Problem der Zeitnot in sich. Eine Berufstätigkeit von mehr als 10 bis 20 Stunden wöchentlich ist mit einem Vollzeitstudium, wie es baden-württembergische Hochschulen in der Regel anbieten, nicht vereinbar.
    Eine typische Beschäftigungsmöglichkeit für Studierende ist die der studentischen Hilfskraft (HiWi-Job).
    Angebote für HiWi-Jobs am KIT erhalten Sie hier.

     

    2.8 Sozialleistungen des Staates
    In seltenen Fällen können Studierende Sozialleistungen wie Wohngeld oder Arbeitslosengeld II in Anspruch nehmen. Dies kann dann der Fall sein, wenn weder ein BAföG-Anspruch besteht, noch Unterhalt seitens der Eltern geleistet wird. Anträge werden dabei fallweise beschieden. Näheres können Sie im zib erfragen.

    2.9 Studierende mit Kind
    Studierende Eltern können mit einigen Unterstützungen rechnen. So entfallen für Eltern mit Kindern unter 14 Jahren die Studiengebühren. Für Kinder bis 10 Jahre kann innerhalb des BAföG der BAföG-Kinderzuschuss beantragt werden. Die ersten 12-14 Monate nach der Geburt eines Kindes kann Elterngeld bezogen werden, im Anschluss daran Landeserziehungsgeld. Hinzu kommen günstige Kinderbetreuungsmöglichkeiten durch Einrichtungen etwa des Studierendenwerkes .

    2.10 Spartipps/Vergünstigungen
    Als Studierender hat man einige finanzielle Vorteile.
    Diese betreffen z.B. günstiges Mensa-Essen, Vergünstigungen in Museen, Theatern, Kinos, Freizeiteinrichtungen und Schwimmbädern, beim Friseur, im Copy-Shop oder bei Zeitungsabos. Studierende können zudem ein kostenloses Girokonto eröffnen, mit dem Telefonsozialtarif billiger telefonieren, fahren günstig mit dem Semesterticket im Öffentlichen Nahverkehr und können mit dem Internationalen Studierendenausweis günstig verreisen. Wer seinen Erstwohnsitz in Karlsruhe anmeldet, bekommt unter anderem das Semesterticket einmal gratis.

     

Dokumente zum Thema Deutschlandstipendium
Titel Stand Download
09.05.2017, veröffentlicht 09.05.2017

PDF

28.03.2014, veröffentlicht 28.03.2014

PDF

19.07.2012, veröffentlicht 06.08.2012

PDF